Dosieren

Bei 2 -Komponenten-Klebstoffen ist eine exakte Dosierung der vorgegebenen Mengenanteile sehr wichtig. Diese werden entweder in Volumenteilen oder Gewichtsteilen angegeben. Bei Abweichungen von den vorgegebenen Dosiermengen besteht die Gefahr einer Fehlverklebung. Das Mengenverhältnis ist Bestandteil der Rezeptur. Wenn von einer Komponente zu viel oder zu wenig beigegeben wird, bleiben unvernetzte Restmengen übrig, die nicht oder nur unzureichend aushärten/vernetzen. Eine verringerte Zugabe von Härteranteilen führt nicht dazu, dass der Klebstoff weicher wird. Einige Klebstoffe (bevorzugt lösemittelhaltige Kontaktklebstoffe) können mit Zugabe von definierten Mengen (in der Regel 3 -10% Gewichtsanteile) Härter/Vernetzer in den Endeigenschaften verbessert werden (z. B. höhere Wasser- oder Wärmefestigkeit, Weichmacher-Beständigkeit usw.). Teilmengen eines Gebindes können natürlich entnommen und mittels Waage genau dosiert werden. Bei Anwendungen, bei denen nur wenige Prozentanteile eines Härters/Vernetzers benötigt werden, ist es ratsam, mit Dosierpipetten zu arbeiten.